Wie lässt sich die Arbeit im Landtag nach fünf Jahren Bilanzieren? – Die Koblenzer SPD-Abgeordnete Anna Köbberling liefert dazu für Zahlenfreaks diese Statistik: 54 mehrtägige Plenarsitzungen, rund 250 Ausschusssitzungen, knapp 340 Arbeitskreisbesprechungen, über 200 Fraktionssitzungen und 77 größere Reden, die fast alle noch auf ihrer Homepage nachzulesen sind. Zum Arbeitsalltag gehörten aber auch rund 75 Unternehmensbesuche, 12 thematische „Reisen“ durch den Wahlkreis, rund 200 Pressemeldungen und unzählige persönliche Kontakte.

Jenseits dieser Zahlen bedeutete für Köbberling die Arbeit als Landtagsabgeordnete aber vor allem, den Menschen in Koblenz bei ihren individuellen Problemen helfen zu können – z.B. im Umgang mit Behörden. So konnte sie sich in den letzten fünf Jahren einiger Probleme erfolgreich annehmen, konnte Wohnungen, Ausbildungsplätze und Praktika vermitteln und hilft aktuell auch bei der Beantragung eines Impftermins. Ein offenes Ohr ist dabei Anspruch und Markenzeichen – im persönlichen Gespräch in ihrem Büro in der Trierer Straße 69, am Telefon, per E-Mail oder Social Media.

„Die Tätigkeit einer Landtagsabgeordneten ist zweigeteilt“, berichtet Anna Köbberling. „In meinem Wahlkreis Koblenz bin ich für alles zuständig: soziale Probleme, Bildungsfragen, unsere Unternehmen, Kultur, Sport, unsere Hochschulen und Vereine.“ Drei konkrete Erfolge ihrer Amtszeit sind ihr besonders wichtig: „Die Fördermietenstufe, das heißt die Bezuschussung von sozialem Wohnraum, konnte angehoben werden, die Universität erhält eine zusätzliche W3-Professur und der Neubau der Mittelrheinbrücke wird mit rund 75 Mio. Euro vom Land kofinanziert. Dafür habe ich wirklich persönlich gekämpft.“

Die andere Seite der Tätigkeit spielt sich in Mainz ab: „Dort bin ich Teil der 39köpfigen SPD-Landtagsfraktion unter der Führung von Alexander Schweitzer.“ Köbberling ist in der Fraktion für Wirtschaftspolitik zuständig. „Das ist mein politisches Lieblingsthema und passt gut zu meiner Berufserfahrung in der Handwerkskammer und als Referentin für Unternehmenskontakte in der Staatskanzlei“, erzählt sie. Der von ihr geleitete Arbeitskreis hat ein Jahr lang den Strukturwandel der Automobil- und Zuliefer-industrie in Rheinland-Pfalz unter die Lupe genommen und danach ein 10-Punkte-Papier mit Impulsen für die Fahrzeugindustrie veröffentlicht, das Einzug ins Regierungshandeln fand und findet. „Die SPD denkt dabei Wirtschaftspolitik immer von der Unternehmens- und der Arbeitnehmer*innen-Seite aus“, betont Köbberling

„Meine wichtigste Aufgabe hatte ich aber in der Corona-Pandemie“, äußert sie rückblickend. „Fast täglich haben wir uns mit der Landesregierung und unter den Abgeordneten beraten und die Informationen an die Menschen in unseren Wahlkreisen weitergegeben. Die Abgeordneten hatten und haben eine wichtige Scharnier-Funktion, schaffen Transparenz, beraten Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen vor Ort und spiegeln ihre Sorgen und Nöte wieder an die Regierung zurück. Da konnten wir wirklich helfen.“

„Die Arbeit als Landtagsabgeordnete war für mich wirklich erfüllend“, fasst Köbberling zusammen. „Ich hatte das Gefühl, am richtigen Platz zu sein und für die Menschen in Koblenz und ganz Rheinland-Pfalz etwas bewegen zu können. Das ist auch der Grund, warum ich am 14. März wieder antrete. Die SPD hat zusammen mit Malu Dreyer noch viel vor!“

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