
Liebe Leserinnen und Leser,
die Sommerpause ist vorbei, die Batterien sind hoffentlich bei allen wieder etwas aufgeladen. Ich habe die sitzungsfreie Zeit unter anderem genutzt, um an der Ostsee ein bisschen Kraft zu tanken. Jetzt freue ich mich wieder auf die parlamentarische Arbeit und auf viele Aufgaben in Mainz und Koblenz.
Im Landtag war in dieser Woche Innovation ein wichtiges Thema. Gemeinsam mit der CDU haben wir einen Antrag zum „Innovationsland Rheinland-Pfalz“ eingebracht, den ich im Plenum vorstellen durfte. Meine Rede könnt Ihr hier sehen. Innovation ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, damit unsere Wirtschaft auch in Zukunft wachsen und Arbeitsplätze sichern kann. Was wir als Land dazu beitragen können, ist Forschung und Entwicklung für Unternehmen zu vereinfachen, Vernetzungen zwischen Unternehmen, aber auch zur Wissenschaft zu fördern – damit Innovationen schneller vom Labor ins Unternehmen kommen.
Wie sich Innovationen am Markt entwickeln, hat mich auch bei meiner Sommerreise zum Thema Klimawirtschaft beschäftigt. Während der Ferien habe ich Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Koblenz besucht und darüber gesprochen, wie Klimaschutz, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung zusammen gedacht werden können. Dass diese Themen eng miteinander verbunden sind, hat sich dabei an vielen Stellen gezeigt.
In den vergangenen Tagen hatte ich außerdem einige schöne Termine in Koblenz: Für die Postversorgung in Metternich und Güls konnten nach längerer Suche Lösungen gefunden werden, die schon im September greifen werden. Bei der Klausur der SPD Metternich-Bubenheim haben wir uns Gedanken über die Zukunft unseres Ortsvereins und unsere Ziele bis zur Kommunalwahl 2029 gemacht. Außerdem möchte ich Euch die neue Dauerausstellung „Schaffensland“ auf der Festung Ehrenbreitstein ans Herz legen. Ich war bei der Eröffnung dabei und finde, dass sich ein Besuch wirklich lohnt.
Natürlich gibt es auch Wermutstropfen: Die Zusammenarbeit mit der CDU auf Landesebene muss sich erst noch richtig einpendeln, und der SPD geht es auf allen Ebenen gerade nicht gut. Ich versuche, meinen Beitrag zu einer Verbesserung der Situation zu leisten, wo es möglich ist, uns das sollte für uns alle gelten. In erster Linie muss dies durch gut Arbeit geschehen – so banal es klingt. Das ist das, was wir alle in der Hand haben: Fleißig und authentisch bleiben und sich für die Menschen einsetzen.
In der SPD Rheinland-Pfalz läuft ein gut durchdachter Aufarbeitungsprozess, an dem wir uns in Koblenz mit einem mehrstündigen Treffen in meinem Büro am 16. Juni beteiligt haben. Am Ende waren wir geschafft, aber auch zufrieden und haben die Ergebnisse nach Mainz weitergeleitet. Dort gibt es am 5. September den Zukunftstag der Arbeitsgemeinschaften, an dem ich mich für die SPD-Frauen beteiligen werde, und am 12.9. den Tag der Ortsvereine in Kirchheim-Bolanden. Ich würde mich über eine rege Beteiligung aus Koblenz freuen. Es passiert also etwas in unserer Landespartei, das dann Ende des Jahres auch auf dem Parteitag sichtbar weden wird.
Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen und einen guten Start in den Spätsommer!
Eure
Klimaschutz ist auch Wirtschaftspolitik
Bei meiner Sommerreise zum Thema „Klimawirtschaft“ habe ich mich damit beschäftigt, welche Chancen und Herausforderungen der Klimawandel für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit sich bringt. Dabei ist mir wichtig: Klimawirtschaft ist kein einzelnes Wirtschaftssegment. Sie findet überall dort statt, wo Unternehmen investieren, um mit dem Klimawandel umzugehen, Energie effizienter einzusetzen oder neue Technologien zu entwickeln. Gerade in Koblenz gibt es hier viele innovative Ansätze.
Ein Beispiel dafür ist der Mittelständler Höhenwind, der seit vielen Jahren Bürgerwindparks in Rheinland-Pfalz entwickelt. Beim Gespräch mit den Vorständen Christoph Hesse und Mithun Basu bei der EVM (Foto) standen die größeren Infrastrukturfragen der Energiewende im Mittelpunkt – vom Ausbau der Stromnetze bis zu den Auswirkungen auf die Strompreise. Angesichts des Niedrigwassers im Rhein erhielten zudem die Besuche beim Bundesamt für Gewässerkunde und bei der Koveb zu den Themen Infrastruktur und Mobilität besondere Aktualität. Landtagsabgeordnete und Stadträtin interessieren mich dabei natürlich auch die Herausforderungen, vor denen unser städtisches Unternehmen steht.
Auch bei Gebäuden zeigt sich, wie eng Klimaschutz und Wirtschaft miteinander verbunden sind. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Koblenz stellte am Görres-Gymnasium eine Geothermieanlage vor, die künftig mehrere Gebäude mit Wärme und Kälte versorgt. Bei der Handwerkskammer Koblenz und dem Gebäudeenergie-Spezialisten Löser + Anspach erhielt ich zudem Einblicke in die praktische Umsetzung von Wärmepumpen, Solaranlagen und Speichern. Dazu gehören auch die Auswirkungen wechselnder Förderbedingungen auf mittelständische Betriebe und Kunden.
Mein Fazit: Die Erfahrungen von mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen decken sich an vielen Stellen: Investitionen und Innovationen sind möglich und können sich lohnen. Entscheidend dafür sind aber verlässliche Rahmenbedingungen. Diese Eindrücke nehme ich mit für meine Arbeit im Landtag. Denn Klimaschutz und Klimaanpassung sind längst auch Wirtschaftspolitik.

Im Gespräch mit den EVM-Vorständen Christoph Hesse und Mithun Basu. Foto: EVM.
Schaffensland Rheinland-Pfalz
Wer in den nächsten Wochen und Monaten einen Ausflug auf die Festung Ehrenbreitstein plant, dem kann ich die neue Dauerausstellung „Schaffensland“ sehr empfehlen.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte von Rheinland-Pfalz und seinen Vorläufern – und stellt dabei den Menschen in den Mittelpunkt: als arbeitendes, gestaltendes und seine Umwelt prägendes Wesen. Dabei geht es um Arbeitswelt und soziale Fragen ebenso wie um Unternehmen und viele andere Facetten unseres Landes.
Besonders schön finde ich die Erkenntnis, die am Ende der Ausstellung steht: Unser Land ist so, wie es ist, weil Menschen es über die Zeit geprägt haben – und morgen kann es wieder ganz anders aussehen. Es ist also unser aller Land.
Fünf Jahre hat das Team um Museumsdirektor Andreas Schmauder an der Ausstellung gearbeitet. Bei der Eröffnung waren Kulturminister Sven Teuber, die DGB-Vorsitzende Susanne Wingertszahn und ich von der Führung jedenfalls genauso begeistert wie viele andere Gäste.
Und das Beste: Die Ausstellung bleibt voraussichtlich rund zehn Jahre. Es gibt also genug Zeit, sie sich in Ruhe anzusehen – oder anzuhören.
Es lohnt sich!

Postversorgung in Metternich und Güls gesichert
Nach längerer Suche ist die Zukunft der Postversorgung in Metternich und Güls geklärt: Beide Stadtteile bekommen im September wieder eine Postfiliale. In den vergangenen Wochen habe ich gemeinsam mit dem regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post DHL, Peter Mayer, nach Lösungen gesucht.
In Metternich wird die neue Filiale in den Räumen der Bäckerei Hoefer in der Trierer Straße eingerichtet. Die Eröffnung ist für den 17. September vorgesehen. Besonders praktisch: Die Bäckerei öffnet bereits um 6 Uhr morgens, sodass Postgeschäfte künftig auch früh am Tag erledigt werden können. Über eine zusätzliche Öffnung am Nachmittag bin ich weiterhin mit der Deutschen Post im Gespräch.
In Güls eröffnet bereits am 14. September eine neue Postfiliale bei „Barber and Beauty by Mo“ in der Teichstraße.
Ich freue mich sehr, dass wir damit für beide Stadtteile eine gute Lösung gefunden haben. Die Post muss für die Menschen erreichbar bleiben und möglichst nah an ihrem Alltag sein. Deshalb hat es sich gelohnt, in den vergangenen Monaten dranzubleiben und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Für die Bürgerinnen und Bürger in Metternich und Güls bedeutet das vor allem: Die Post kommt wieder näher zu den Menschen. Eine gute Nachricht für beide Stadtteile!

So macht Ortsvereinsarbeit Spaß!
Bei der Klausur der SPD Metternich-Bubenheim haben wir gemeinsam darüber gesprochen, wie unser Ortsverein in Zukunft aussehen soll: Wie können wir unsere Arbeit effektiv gestalten und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie Freude macht? Und wo wollen wir in drei Jahren, zur Kommunalwahl 2029, stehen?
Besonders gefreut habe ich mich über vier neue Mitglieder, alle unter 40, die bei der Klausur dabei waren. Drei davon sind Frauen. Zusammen mit unseren erfahrenen Mitgliedern haben wir Ideen entwickelt und anschließend ganz konkret Veranstaltungen und weitere Aktivitäten für die kommenden Jahre geplant – mit klaren Zuständigkeiten.
Unser Anspruch ist dabei klar: Die SPD ist die Kümmerer-Partei. Wir wollen für die Menschen in Metternich und Bubenheim ansprechbar sein und uns um ihre Anliegen kümmern. Dafür haben wir uns einige konkrete Ziele vorgenommen.
Und natürlich darf neben der politischen Arbeit auch der Austausch über aktuelle Themen und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, kann mich jederzeit gerne ansprechen!

Sprechstunde im roten Büro
Mir ist wichtig, für die Menschen in meinem Wahlkreis ansprechbar zu sein. Deshalb biete ich weiterhin regelmäßig offene Bürgersprechstunden in meinem Koblenzer Wahlkreisbüro an.
An jedem ersten Montag im Monat können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen, Fragen und Anregungen direkt mit mir besprechen. Die nächste Sprechstunde findet am Montag, den 7. September, von 15:30 bis 16:30 Uhr in meinem Wahlkreisbüro in der Trierer Straße 69 in Koblenz-Metternich statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erleichtert mir aber die Planung. Wer sich anmelden möchte, kann mir einfach eine E-Mail an info@annakoebberling.de schreiben.
Im Oktober findet die Sprechstunde wegen der Herbstferien nicht statt.
Natürlich können auch unabhängig von der offenen Sprechstunde jederzeit individuelle Gesprächstermine mit mir vereinbart werden.
