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#Veranstaltungen
##Titel
Alltag trifft Politik
###Zeitpunkt
Donnerstag, 05.03.2026, 18:00 Uhr
###Eventdetails
Diskussion über Europa und rechte Gefahren mit Katharina Barley und Daniel Stich
###Ort Circus Maximus in Koblenz

#Pressemitteilungen

##Gesundheitswirtschaft: Ein stiller Gigant, der Rheinland-Pfalz trägt

 

Rheinland-Pfalz spricht viel über Transformation – doch eine Branche hat sie längst geschafft: die Gesundheitswirtschaft. Oft unterschätzt, aber wirtschaftlich stärker als Chemie oder Maschinenbau, trägt sie mittlerweile 13 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung des Landes bei. Fast 22 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung im Jahr 2024 und knapp 300.000 Beschäftigte zeigen: Hier wächst ein stiller Gigant heran. Und Koblenz spielt dabei eine zentrale Rolle.

Wer das Bundeswehrzentralkrankenhaus besucht oder die großen radiologischen Praxen der Region, erkennt sofort: Die Gesundheitswirtschaft ist kein abstraktes Schlagwort, sondern tägliche Realität – modern, vernetzt, forschungsstark. Mit der SPD-Landtagsfraktion habe ich in den vergangenen Monaten reihenweise Unternehmen besucht, von Weltkonzernen wie BioNTech und Boehringer bis zu Mittelständlern wie Krieger Pharma oder der Koblenzer Softwarefirma Qurasoft. Fast überall war die Botschaft dieselbe: Die Branche will wachsen – aber sie braucht weniger Bürokratie und mehr Verlässlichkeit.

Gerade in Koblenz wird sichtbar, wo die Zukunft liegt: in Digitalisierung und Medizintechnik. Das BWZK setzt als Hightech-Klinik sowohl militärisch als auch zivilmedizinisch Maßstäbe. Doch Genehmigungen dauern zu lange, Daten sind oft nicht nutzbar, und die EU-Medizinprodukteverordnung belastet vor allem jene Unternehmen, die keine großen Rechtsabteilungen haben.

Hinzu kommt die neue Abwasserrichtlinie der EU, die Pharmakonzerne zu 60 Prozent an zusätzlichen Klärkosten beteiligen will – basierend auf einer einzelnen Studie und ohne die Landwirtschaft oder private Haushalte einzubeziehen. Die Branche befürwortet Umweltziele, aber nicht einseitige Lasten. Für einen Standort wie Rheinland-Pfalz, der stark pharmaorientiert ist, ist das mehr als ein Detail.

Positiv ist: Die Landesregierung erhält für ihre Unterstützung viel Anerkennung. Ob Start-up-Förderung, Messeauftritte oder der Ausbau von Innovationsnetzwerken – kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich ernst genommen. Doch das ändert nichts an der zentralen Frage: Wie bleibt Rheinland-Pfalz ein international konkurrenzfähiger Gesundheitsstandort?

Ich habe dazu klare Prioritäten: Schnellere Zulassungen, besserer Datenzugang, weniger Doppelregulierung, digitale Impfangebote, eine starke Standortmarke und ein entschlossener Ausbau der Glasfaserinfrastruktur – gerade für Regionen wie die um Koblenz, die als Schnittstelle zwischen ländlichem Raum und urbanem Zentrum besonders profitieren würden.

Rheinland-Pfalz hat in der Gesundheitswirtschaft eine Position, von der andere Länder nur träumen. Wenn Politik, Kommunen und Unternehmen den eingeschlagenen Weg weitergehen, könnte Koblenz nicht nur medizinisches Zentrum des Nordens bleiben, sondern einer der Motoren eines europaweit führenden Gesundheitsstandorts werden. Jetzt ist der Moment, diesen Vorsprung zu sichern.

##Erfolg für die Hochschule Koblenz: Eigenständiges

Promotionsrecht für angewandte Forschung

 

Die Hochschule Koblenz feiert einen bedeutenden Meilenstein: Wie die Landtagsabgeordnete Anna Köbberling mitteilt, ist die Hochschule im Rahmen der ersten Vergabe von Promotionsrechten an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz an gleich zwei der drei erfolgreichen hochschulübergreifenden Promotionsclustern beteiligt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Hochschule Koblenz das Cluster „Nachhaltige Technik und Naturwissenschaften“ als koordinierende Hochschule leitet. Mit der offiziellen Verleihung des Promotionsrechts durch Wissenschaftsminister Clemens Hoch können nun eigenständig Promotionen in forschungsstarken Bereichen durchgeführt werden.

Köbberling betont: „Die Verleihung des Promotionsrechts ist ein großartiger Erfolg für die Hochschule Koblenz und unterstreicht unsere herausragende Forschungsstärke. Als koordinierende Hochschule eines Promotionsclusters können wir unsere Studierenden und Forschenden noch gezielter fördern und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Rheinland-Pfalz entscheidend voranbringen.“

Mit diesem Schritt wird die Hochschule Koblenz nicht nur als Forschungsstandort gestärkt, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Förderung praxisnaher Forschung und zur Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Die Hochschule Koblenz positioniert sich damit klar als führende Institution für angewandte Wissenschaft in Rheinland-Pfalz und bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannende Perspektiven für ihre Promotionen.

##„Alexander Schweitzer Tour.“ startet in Koblenz –

Boris Pistorius zu Gast

 

Alexander Schweitzer, Ministerpräsident und Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen SPD für die Landtagswahl im März, startet seine „Alexander Schweitzer Tour.“ durch Rheinland-Pfalz am Samstag, den 31. Januar, in Koblenz um 11 Uhr in die Rhein-Mosel-Halle.

„Ich freue mich sehr, dass Alexander Schweitzer seine Tour in Koblenz beginnt“, erklärt Köbberling. „Wir kennen uns seit vielen Jahren, arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen, und er ist ein hervorragender Ministerpräsident für Rheinland-Pfalz. Dass er diesen wichtigen Auftakt bei uns setzt, ist ein starkes Signal für Koblenz und die gesamte Region.“

Als besonderer Gast wird zudem Boris Pistorius, Bundesminister, erwartet. Seine Teilnahme verleiht der Auftaktveranstaltung zusätzliche bundespolitische Bedeutung und eröffnet Raum für weiteren Austausch über aktuelle Herausforderungen. Ergänzt wird das Programm durch ein moderiertes Thekengespräch, in dem auch Vertreterinnen und Vertreter von Koblenzer Vereinen und Unternehmen zu Wort kommen und ihre Perspektiven einbringen.

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz. Danach bleibt außerdem Zeit für persönliche Gespräche bei Live-Musik des Koblenzer Duos Klezfluentes. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@annakoebberling.de möglich.

##„Verantwortung für Mitarbeitende und Region“ – SPD Koblenz setzt sich für Beschäftigte bei Novelis ein

Mit großer Sorge verfolgt der SPD-Stadtverband Koblenz die aktuelle Lage bei Novelis in Koblenz. Am vergangenen Freitag trafen sich die stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtverbands, Anna Köbberling und Christoph Kretschmer, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA), Martin Lips, mit dem Betriebsrat von Novelis, vertreten durch Dennis Hammer und Claudia Kaczmarek.

Im Zentrum des Gesprächs stand die drohende Reduzierung von Arbeitsplätzen am Koblenzer Standort. Die SPD fordert, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden und dass die Verhandlungsangebote der Arbeitnehmerseite ernsthaft geprüft und berücksichtigt werden. „Wir nehmen die Sorgen der Beschäftigten sehr ernst und erwarten, dass die Unternehmensführung Verantwortung übernimmt – sowohl für ihre Mitarbeitenden als auch für die Region“, erklärt Anna Köbberling. „Es muss jetzt alles darangesetzt werden, Arbeitsplätze zu erhalten und den Standort zu stabilisieren.“

Bereits im November 2025 hatte die SPD Koblenz ihre Besorgnis über geplante Stellenkürzungen bei ZF, Novelis und Stabilus deutlich gemacht. Damals warnte die Partei vor den Folgen für Beschäftigte und Wirtschaftsstandort und forderte konstruktive Gespräche zwischen Unternehmen, Betriebsrat und Gewerkschaften. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten und Betriebsräte und erwarten, dass die Unternehmensleitungen gemeinsam tragfähige Konzepte entwickeln, die Arbeitsplätze und den Standort langfristig sichern“, betonen Christoph Kretschmer und Martin Lips.

Die SPD Koblenz wird den Dialog zwischen Betriebsrat, Beschäftigten und Unternehmensleitung weiterhin aktiv begleiten und setzt sich dafür ein, dass keine betriebsbedingten Kündigungen umgesetzt werden.

##„Klarer Blick auf das, was gelingt“ –
Haushaltsdebatte im Koblenzer Stadtrat

In der Haushaltsdebatte des Stadtrats am Freitag hat Anna Köbberling (SPD) die positive Entwicklung der Stadt eingeordnet und betont, dass Koblenz trotz bundesweiter Belastungen solide aufgestellt sei. „Wir haben wenig Grund zur Schwarzmalerei. Koblenz ist stabil, konstruktiv und handlungsfähig“, erklärte Köbberling.

Die Finanzlage sei zwar weiterhin defizitär, aber deutlich besser als erwartet. Das Minus im Ergebnishaushalt beläuft sich auf 43,4 Millionen Euro, im Finanzhaushalt auf 40 Millionen Euro. „Dass das Defizit geringer ausfällt als prognostiziert, ist ein wichtiges Zeichen der Stabilität“, so Köbberling. Besonders erfreulich sei das Rekordergebnis bei der Gewerbesteuer: „Mit 139,1 Millionen Euro erzielen wir den höchsten Wert unserer Stadtgeschichte. Das zeigt, wie leistungsfähig unsere Wirtschaft ist und wie attraktiv Koblenz als Standort bleibt.“

Mit Blick auf bundesweite Entwicklungen ordnete sie das Koblenzer Defizit ein: „Die aktuellen Belastungen der Kommunen sind vor allem Folge von Inflation, notwendigen Tarifabschlüssen und gesetzlichen Sozialstandards. Das ist kein hausgemachtes Problem.“ In diesem Zusammenhang forderte Köbberling noch einmal ein Konnexitätsprinzip auf Bundesebene ein, wie es im Land schon existiert: „Wer Aufgaben an Kommunen überträgt, muss auch die Mittel dafür bereitstellen“.

Mit Blick auf die kommenden Jahre wies Köbberling auf die Bedeutung des Bundes-Sondervermögens hin: Daraus erhält Koblenz mehr als 106 Millionen Euro in den kommenden zwölf Jahren. Zusätzlich fließen rund 15 Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Handlungsstarke Kommunen“. Priorität hätten, so Köbberling, für die SPD die Themen Mobilität, Sportinfrastruktur und Verbesserungen an Schulen. Hier schlägt die SPD ein Programm zur Sanierung von Schultoiletten vor.

Bereits jetzt enthalte der Haushalt wichtige Zukunftsprojekte, etwa den Ausbau von rund 450 neuen Kita-Plätzen, Investitionen in besonders belastete Schulen, die Modernisierung der Sportanlage Schmitzers Wiese, den planmäßigen Neubau der Pfaffendorfer Brücke und Maßnahmen zur Pflege des historischen Erbes. „Koblenz hat alle Voraussetzungen, die kommenden Jahre erfolgreich zu gestalten“, so Köbberling. „Wir sollten das auch nach außen tragen: weniger Jammern, mehr Zuversicht und ein klarer Blick auf das, was gelingt.“

##Neuer Rettungswagen: Rheinland-Pfalz unterstützt Koblenz mit 84.000 Euro

Die Stadt Koblenz erhält vom Land Rheinland-Pfalz eine wichtige Förderung zur Stärkung des kommunalen Katastrophenschutzes. Wie die Koblenzer Landtagsabgeordnete Anna Köbberling mitteilt, stellt das Land eine Zuwendung in Höhe von 84.000 für die Beschaffung eines neuen Rettungswagens (KatS) bereit. Die Mittel werden aus dem Haushalt des Landes für das Jahr 2025 bereitgestellt.

Köbberling begrüßt die Entscheidung ausdrücklich: „Ein leistungsfähiger Katastrophenschutz ist unverzichtbar, um Menschen im Notfall schnell und zuverlässig helfen zu können. Mit dem neuen Rettungswagen stärken wir die Einsatzfähigkeit der Sanitäts- und Betreuungsdienste in Koblenz erheblich. Ich freue mich, dass das Land die Stadt bei dieser wichtigen Investition unterstützt“, so die Abgeordnete.

Der neue Rettungswagen wird künftig im Rahmen des Katastrophenschutzes eingesetzt und ermöglicht eine moderne, sichere und effiziente Versorgung im medizinischen Notfall. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen – von Großschadenslagen bis zu extremen Wetterereignissen – sei es entscheidend, die Einsatzkräfte optimal auszustatten, so Köbberling weiter.