Lebenslauf

Was bisher geschah
Am 13. Januar 1967 bin ich in Göttingen geboren und habe dort 1986 am Max-Planck-Gymnasium Abitur gemacht. Im Sommer 1986 hatte ich die Möglichkeit, an der Millersville University, Pennsylvania in der Summerschool American History und American Political System zu studieren. Anschließend habe ich in Bonn Osteuropäische Geschichte, Politikwissenschaft, Völkerrecht und Russisch studiert – unterbrochen von einem Jahr, in dem ich AStA-Vorsitzende war, und einem Auslandssemester in Moskau. Nach dem Magisterexamen habe ich in Tübingen in Osteuropäischer Geschichte promoviert.
Berufseinstieg
1993, also unter Rudolf Scharping, habe ich in der Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz als Referentin für Fragen des gesellschaftlichen Wandels angefangen. 1995 bin ich als Büroleiterin des Bevollmächtigten des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa in die Landesvertretung nach Bonn gewechselt (da ist es gut, wenn man mit Koblenz in der Mitte wohnt!). Als die Landesvertretung im Jahr 2000 nach Berlin umzog, habe ich eine Stelle bei der Handwerkskammer Koblenz angetreten, und zwar als Projektleiterin für ein Entwicklungshilfeprojekt in Rumänien. Später kam auch noch ein Projekt im Senegal hinzu.


Staatskanzlei
2004 bin ich zur Landesregierung zurückgekehrt: zur Koblenzer Mittelbehörde, der SGD Nord. 2008 hatte ich dann die Gelegenheit, in die Staatskanzlei zurückzukehren und habe anschließend sieben Jahre lang das Referat für Unternehmenskontakte, Kontakte zu den Streitkräften und Konversion geleitet. Sowohl mit Kurt Beck als auch mit Malu Dreyer war ich viel in rheinland-pfälzischen Unternehmen unterwegs und war Ansprechperson sowohl für die Unternehmensleitungen als auch für die Betriebsräte.
ADD
Im Sommer 2015 hat Malu Dreyer mich gefragt, ob ich im Herbst Vizepräsidentin der ADD in Trier werden wollte. Ich habe dieses Amt am 1. Oktober 2015 angetreten, als der Zustrom von Flüchtlingen nach Rheinland-Pfalz auf einem Höhepunkt war. Die ADD ist in Rheinland-Pfalz für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. In den folgenden Monaten ging es ziemlich rund, denn zusammen mit dem Führungsstab Flüchtlinge und dem zuständigen Ministerium haben wir dafür gesorgt, dass die Menschen, die nach Rheinland-Pfalz kamen, vernünftig untergebracht und registriert wurden.

Am 18. Mai 2016 bin ich für David Langner, der erneut zum Staatssekretär ernannt wurde, in den Landtag von Rheinland-Pfalz nachgerückt. Bei der Landtagswahl 2021 bin ich für die SPD als Wahlkreiskandidatin für Koblenz angetreten und habe das Direktmandat gewonnen. Das möchte ich 2026 gern wiederholen, um Koblenz weiterhin voranzubringen.
