„Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Arbeitswelt so zu gestalten, dass alle vom technologischen Wandel profitieren“, unterstreicht die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling (Koblenz). Um die Auswirkungen dieser technischen Revolution einzufangen, lud sie unter dem Titel „Arbeit 4.0 – Fluch oder Segen?“ im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Gut zu wissen!“ zu einer Diskussionsrunde mit der rheinland-pfälzischen Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ein.

Aktuell erarbeitet die SPD-geführte Landesregierung in einem Dialogprozess, zu dem auch diese Veranstaltung zählte, mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretungen einen Masterplan zum Thema „Arbeit 4.0“. Dieser soll dann speziell auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der ansässigen Unternehmen in Rheinland-Pfalz zugeschnitten sein.

Schon jetzt steht fest, dass er unterstützende Maßnahmen des Landes, z.B. bei der Aus- und Weiterbildung in kleineren Unternehmen, enthalten wird. Er wird aber auch einen gesellschaftlichen Rahmen in Bezug auf Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen setzen. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler hob hervor, dass die Digitalisierung zwar wie die Globalisierung und der demographische Wandel ein nicht mehr umkehrbarer Megatrend ist, wir aber dennoch die Steuerung des Prozesses selbst in der Hand haben. Ihr Input und die Diskussion mit Marc Ferder (DGB Rheinland-Pfalz/Saarland), Thorsten Bröcker und Rainer Schleidt (beide vem.diearbeitgeber e.V.) führte unter der Moderation von Anna Köbberling zu einem interessanter Austausch, bei dem auch die Zuhörerinnen und Zuhörer ihre Erfahrungen und Meinungen einbringen konnten.

v.l.n.r. die Diskutanten auf dem Podium: Marc Ferder (DGB Rheinland-Pfalz/Saarland), Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz), Dr. Anna Köbberling (Landtagsabgeordnete und Moderatorin der Veranstaltung), Thorsten Bröcker (Hauptgeschäftsführer vem.diearbeitgeber e.V.), Rainer Schleidt (Geschäftsführer Arbeitswissenschaft & Bildung vem.diearbeitgeber e.V.)

Dialogprozess der Landesregierung zu „Arbeit 4.0“ in Koblenz

 

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