Mit der heutigen Entscheidung des Ministerrats zur Beamtenbesoldung setzt das Land ein klares Ausrufezeichen: Mit der zusätzlichen Erhöhung der Beamtenbesoldung um jeweils zwei Prozent in den Jahren 2019 und 2020 positioniert sich das Land weiterhin als attraktiver Arbeitgeber. Zudem hatte bereits die Tarifentwicklung bei den Angestellten Niederschlag bei den Bezügen der Beamtinnen und Beamten für die Jahre 2019 und 2020 gefunden. „Durch diese Erhöhung behauptet sich Rheinland-Pfalz im Wettbewerb um die besten Köpfe innerhalb des Öffentlichen Dienstes gegenüber den Nachbarländern und dem Bund“, ist sich die Koblenzer Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling, die auch innerhalb der SPD-Landtagsfraktion das Amt der haushalts- und finanzpolitischen Sprecherin inne hat, sicher. Durch die Anpassung wird ein Rückstand in der Besoldung in den Jahren 2012 bis 2014 kompensiert. Im Bund-Länder-Ranking wird Rheinland-Pfalz somit perspektivisch den angestrebten Platz im Mittelfeld einnehmen.

Die Abgeordnete Köbberling ergänzt: „Der Arbeitskreis Haushalt und Finanzen hat in den vergangenen Wochen verschiedene Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Beamtenschaft geführt, etwa mit dem Deutschen Beamtenbund und der Deutschen Steuergewerkschaft. Dabei ging es immer wieder auch um das Thema Beamtenbesoldung in Rheinland-Pfalz. In wirtschaftlich schwierigeren Zeiten haben die Beamtinnen und Beamten ihren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten müssen. Es ist somit nur angemessen, dass sie nun, da die Steuereinnahmen erfreulich hoch sind, wieder in der Besoldung aufholen.“

Beamtinnen und Beamte sollen auch von Haushaltslage profitieren

 

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